Wölflinge

Leitgedanke

Übungen

Wichtige Merksätze

Ziel der Schulung

"Mein Körper gehört mir - meine Grenzen zählen."

Ampelspiel:

🟢 Gut
🟡 Komisch/unsicher
🔴 Stopp

Stopp heißt Stopp!

für Wölflinge:

Ich kann mich schützen.

→ ich kenne meine Grenzen

→ ich darf NEIN sagen

Weniger mit Begriffen wie "Machtmissbrauch oder "institutioneller Gewalt" arbeiten.

Entscheidend ist, dass die Wölflinge lernen:

  • Ich draf NEIN sagen.
  • Ich muss niemanden umarmen
  • Ich darf Hilfe holen.
  • Gute Erwachsenen respektieren meine Grenzen.
  • Geheimnisse, die mir Angst machen, darf ich weitererzählen.
  • Wenn mir jemand etwas unangenehm macht, bin nicht ich schuld.

Beispiele:

„Dein Leiter fragt dich, ob du ihm die Hand geben möchtest.“

„Jemand kitzelt dich, obwohl du gesagt hast: Hör auf.“

„Ein Erwachsener sagt: Das darfst du niemandem erzählen.“

„Du möchtest beim Spiel nicht mitmachen.“

Die Wölflinge zeigen die entsprechende Farbe.

Wenn dir etwas komisch vorkommt: Hole Hilfe!



Pfadfinder*innen

Leitgedanke

Übungen/Beispiele 

Wichtige Merksätze

Ziel der Schulung

"Ich kenne meine Grenzen und respektiere die Grenzen anderer."

Beispiel: Mutprobe

Die Gruppe verlangt on einem Jugendlichen, nachts alleine in den Wald zu gehen. Wer nicht mitmacht, ist ein Feigling."

Diskussion:

  • darf man Nein sagen?
  • Was passiert, wenn die Gruppe Druck macht?
  • Was muss ein Leiter tun?
  • Wann wird aus Spaß ein Übergriff?

"Grenzen gelten auch dann, wenn andere sagen: Das ist doch nur Spaß"

für Pfadis

→ Ich kann Grenzen erkennen.

→ Ich erkenne problematisches Verhalten.

→ Ich weiß, wo ich Hilfe bekomme.


Themen:

  • Gruppendruck
  • Mutproben
  • "Nur Spaß"
  • Ausgrenzung
  • Mobbing
  • körperliche Nähe
  • Geheimnisse
  • digitale Kommunikation
  • Fotos und Videos
  • Chats
  • ältere Jugendliche als Autoriätspersonenn
  • Umgang mit jüngeren Kindern

Digitales Beispiel:

"Ein älterer Pfadfinder schreibt einer 13jährigen regelmässig private Nachrichten und bittet sie, die Nachrichten vor den anderen geheim zu halten."

Diskussion:

  • Warum ist das problematisch?
  • Was könnte die Jugendliche tun?
  • Wem kann sie sich anvertrauen?
  • Was sollte ein Leiter*in tun?

"STOPP heißt STOPP!"





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